SEIDENSTRASSE VOL. 5

Samstag | 05.10.2019 | 20:00 Uhr 

resonanzraum St. Pauli, Feldstraße 66, 20359 Hamburg

 

Eine Route, die jahrhundertelang Kontinente verbindet. Eine Route, die für Krieg und Frieden sorgt.

Diese eine Route ist das größte globale Sinnbild für einen inter- und transkulturellen Austausch: die Seidenstraße.

Um diese künstlerische Vielfalt zwischen dem Gestern, dem Heute und dem Morgen sichtbar zu machen, konzipiert die Komponistin Jelena Dabic ein Konzert und bringt Künstler*innen aus der Ländern entlang der Seidenstraße in einem offenen Dialog zusammen.

 

Bei der Veranstaltung „fresh::sounds – seidenstrasse vol. 5“ verweben sich alte Traditionen mit zeitgenössischen innovativen Darstellungsformen. Die Mischung aus Installation, Konzert und Performance bietet den Rezipientinnen und Rezipienten dabei ein vielschichtiges multisensuelles Erlebnis und ermöglicht es, auf jede überhaupt sinnlich erlebbare Weise den Kulturen der Seidenstraße zu begegnen, Neues zu entdecken und sich fallen zu lassen. 

 

 

concert 

Angklung Hamburg Orchestra

Lin Chen (Percussion, Yangqin) 

Jawad Salkhordeh (Tonbak, Setar)

Babua Pahari (Tabla, Bansuri)

Marija Skender (Klavier, orientalischer Tanz)

Lini Gong (Gesang)

Jelena Dabic (Tambura, Komposition, Künstlerische Leitung)

 

music cooking show

Marco Limantara alias Chocococoma (Chefkoch) 

Carlos Andres Rico alias Arapabahn (DJ) 

INSTALLATION

Wohin führt uns die neue Seidenstraße? 

 

Zeit. Transformation. Macht.

Studierende der HAW Hamburg (Department Design und Medientechnik) inszenierten am 17. Mai 2019 eine begehbare audiovisuelle Installation im Rahmen der Veranstaltungsreihe Ohr zur Welt in der Körber-Stiftung.
Die auf Stoffbahnen projizierten 2D-Animationen beschäftigen sich mit den Kontrasten der alten und neuen Seidenstraße, dem Wandel der Zeit, den Transformationen des Handels & der Infrastruktur und veränderten Machtverhältnissen. Der Besucher wird selbst zur Projektionsfläche auf seinem Weg durch die Seidenstraßen-Installation, bei der nicht nur traditionelle Klänge der Instrumente, sondern auch das Geflüster der Länder China, Indien, Iran und Serbien zu hören sind.

Die Installation stimmte auf die musikalische Reise entlang der Seidenstraße mit Jelena Dabic und dem Projekt fresh::shounds - silk::road ein.

 

Die Installation entstand im Sommersemester 2019 in Zusammenarbeit mit Prof. Almut Schneider (HAW Hamburg), Jelena Dabic (Komponistin), Bahar Roshanai (Körber-Stiftung) und Kai-Michael Hartig (Körber-Stiftung).

 

Konzept und Gestaltung

Anne Lucas • Insa Aden • Mirella Frenzel • Vanessa Könemund

 

Sounddesign

Mohammed Ponten • Yinjun Zhang

 

Technische Unterstützung

Maximilian Stilke • Melina Stephan

Instagram: silkroad_installation

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MUSIC-COOKING -SHOW

 

Elektronische Klänge, die von der maritimen Seidenstraße beeinflusst wurden, treffen auf eine exotisch gustatorische Wahrnehmung. Dieses musikalisch kulinarische Duo verzaubert nicht nur durch die tanzbaren rhythmischen Klänge, die DJ Arepabahn aus seinem Geist zaubert, sondern bietet auch Genuss für den Gaumen, welcher von Chefkoch Chocococoma geliefert wird.

Arepabahns live-Sets sind sind von Naturklängen, indigenenen Sounds und Weltmusik inspiriert. 

 

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ARTISTS

Angklung Hamburg Orchestra

2002 wurde das Anklung Hamburg Orchestra von indonesischen Studierenden der TUHH gegründet. Das Ensemble verschrieb sich ganz der Angklung, einem Bambus-Instrument, welches seine Ursprünge in West-Java hat und jeweils nur einen einzigen Ton erzeugt. Der kooperative Charakter der Angklung-Musik ist wesentlich für das Funktionieren eines Ensembles. Zusammenarbeit und gegenseitiger Respekt unter den Spielern, Disziplin, Verantwortung, Konzentration sowie das musikalische Gefühl stehen für Teamfähigkeit und Harmonie. 

Das Angklung gehört seit 2010 zum Weltkulturerbe Indonesiens und das Anklung Hamburg Orchestra versteht sich als Musikvermittler des seltenen Instruments.

Jawad Salkhordeh

Jawad Salkhordeh wurde 1980 in Ghaemshahr (Nord-Iran) in einer Künstlerfamilie geboren. Schon als Kind kam er mit der traditionellen Musik der Region in Berührung, als er gemeinsam mit seinem Onkel Abdolhasan Khosroo, eine bekannte Stimme der mazandaranischen Folklore, musizierte. 2004 wird er von dem bekannten Tombak Meister Bahman Rajabi in Teheran als Schüler aufgenommen.Dort vertieft er zudem sein Können auf der Daf und der Setar (iranische Langhalslaute) auch in regelmäßigen internationalen Konzerten und Studioproduktionen. Seit 2010 lebt er in Berlin und spielt in zahlreichen internationalen Ensembles. Sein Schaffen ist geprägt von der Suche nach neuen Klängen und der Balance zweier Welten, zwischen Tradition und Moderne.

Seit 2018 unterrichtet er zudem die Instrumente Tombak und Daf an der Global Music School in Berlin.

http://www.jawadsalkhordeh.de 

Babua Pahari

Der in Kalkutta geborene Babua Pahari trägt ein großes musikalisches Erbe in sich: Sein Vater (Indubhusan Pahari) war ein respektierter Tabla-Guru und lehrte seinen Sohn die Kunst der indischen Perkussion. Mit fünfzehn Jahren erweiterte Babua seinen musikalischen Horizont mit dem Erlernen der Bansuri (indische Bambusflöte). Seine Lehrer waren Sri Parth Bhattacharyay und Sri Jayanta Chatterjee. Paharis Schwerpunkt liegt in der indischen Klassik,bengalischen Liedern und indischer Fusion. Heute komponiert er für zahlreiche Bands. Er ist der Gründer der Formation „Ananda Dhara“.

https://www.anandadhara.de/babua

Marija Skender

Marija Skender spielt vorwiegend zeitgenössische Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Die aus Montenegro stammende Pianistin verbindet die Musik auch gerne mit anderen Kunstsparten wie Musiktheater, Improvisation, bildende Kunst oder zeitgenössischer Tanz.

Während ihrer Studienzeit wurde Marija Skender mit mehreren Preisen ausgezeichnet und konnte in Deutschland in Stipendien im Bereich des orientalischen Klaviertanzes brillieren.

https://marijaskender.com

Lini Gong 

Lini Gongs besondere Liebe gilt der modernen und zeitgenössischen Musik. Die chinesische Koloratursopranistin hat bereits mit zahlreichen Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Wolfgang Rihm und Peter Ruzicka zusammengearbeitet. 1981 in Zhuzhou, Hunan (China) geboren, erhielt sie ihre Ausbildung am Musikinternat in Wuhan, am Shanghai Conservatory of Music und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Parallel zu ihrem Konzertexamen ging sie ins feste Engagement am Theater Freiburg. Gastauftritte führten sie an die Opernhäuser in Basel, Hamburg, Kiel, Stuttgart und Weimar. Gong arbeitete mit Regisseuren und Dirigenten zusammen und wurde für ihr Talent mit etlichen Preisen ausgezeichnet. 

http://lini-gong.de

Lin Chen 

Percussion-Solistin, Ensemble-Percussion, Percussion-Performance und Tanz.

Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt die chinesische Perkussionistin Lin Chen Unterricht am Chinesischen Hackbrett „Yang-chin“, danach folgte Ballett- und Perkussionsunterricht.

Seit 2006 lebt sie in Deutschland, diplomierte in Weimar und Hamburg und wurde mit Studienpreisen  und Stipendien ausgezeichnet. Als Solistin und im Rahmen verschiedener Ensembles und Orchester folgten zahlreiche internationale Auftritte. 

https://lin-chen-percussion.com/

Jelena Dabic

Jelena Dabic ist Komponistin, LiveDesignerin und Kuratorin. Ihre zahlreichen Werke der Solo-,  Kammer- und Orchestermusik und des Musiktheaters werden in Europa, Asien, Nord- und Südamerika aufgeführt.

Dabic beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Musik in unterschiedlichen Kontexten und in Verbindung mit anderen Sinnen und der synästhetischen Wahrnehmung von Klängen, Gerüchen, Geschmäckern und Farben.  

Oft bindet sie andere Medien in ihre Arbeit ein, die in ortsspezifischen Kontexten virtuos inszeniert werden.

Jelena Dabić studierte Komposition in Novi Sad und München und promoviert derzeit in Hamburg. Sie ist die künstlerische Leitung des SILK::ROAD Festivals. 

http://www.jelenadabic.com/

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